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Die häufigsten Verhaltensweisen des Hundes

Die häufigsten Verhaltensweisen des Hundes

Hunde sind natürliche Clowns und machen ganz einfach Spaß! Hunde sind unterhaltsam und ihre seltsamen Verhaltensweisen sind oft besonders lustig. Aber was genau bedeutet das eigentlich, wenn die kleine flinke Dackeldame plötzlich mit dem FlipFlop davon rennt oder wenn Hektor der Labrador seinen Kauknochen im neu bepflanzten Garten vergraben will? Je mehr wir über unsere Vierbeiner wissen, desto besser können wir unsere Rolle als verantwortungsbewusster Rudelführer ausüben. Hier also ein paar der häufigsten Verhaltensweisen des Hundes:

Bellen

Hunde bellen. Da kommt man nicht drum herum. Es ist eine der Arten, wie sie mit uns kommunizieren. Warum sie das tun kann die verschiedensten Ursachen haben: Warnung, Aufmerksamkeit, Angst, Langeweile, Unsicherheit, Freude, Verwirrung usw. Es ist durchaus wichtig, dass wir herausfinden, was die jeweilige Ursache dieses Bellens ist, damit wir unerwünschtes und exzessives Bellen korrigieren können.

Hecheln

Hunde haben keine Schweißdrüsen, wie der Mensch. Sie schwitzen durch die Sohlen ihrer Pfoten und verlieren die meiste Körperhitze durch das Hecheln. Das ist die Art, wie sie ihre Temperatur regeln können. In manchen Fällen hecheln Hunde, wenn sie Schmerzen haben.

Hochspringen

Die meisten Menschen missdeuten das Hochspringen eines Hundes als überschwängliche Freude, Begrüßung oder verspieltes Verhalten. Es ist jedoch tatsächlich so, dass der Hund versucht die Dominanz über den Menschen zu gewinnen. Diese Art von Spiel sollte also nicht gefördert werden, denn es bestärkt den Hund in der Annahme, dass er oder sie eine dominierende Rolle einnehmen kann.

Buddeln und Graben

Graben ist ein uraltes instinktives Verhalten des Hundes und dessen Vorfahren. Terrier sind wahre Olympiameister in dieser Disziplin. Hunde vergraben gern überschüssiges Futter oder Spielzeuge, nur um sie dann später irgendwann wieder auszugraben. Wölfe graben nach Futter, wie z.B. Kleintiere, und Höhlen zur Unterkunft.

Knabbern

Im Welpenalter entdecken junge Hunde ihre Welt mit ihrem Maul und der Zunge. Abgesehen davon, dass das Zahnen eher unangenehm ist und das Tier versucht, dem Abhilfe zu schaffen. Nach einer Weile ist diese Phase dann aber auch wieder vorbei. Falls das Knabbern auch im Erwachsenenalter noch auftritt, dann kann es an Trennungsangst liegen oder andere Ängste als Ursache haben.

Beissen

Hunde benutzen ihre Schnauze als eine Art mit uns Menschen zu kommunizieren. Manchmal legen sie einfach ihr Maul um unsere Hand oder Arm, aber in anderen Situationen beisst der Hund zu. Das kann aus Angst, Nervosität oder auch Aggression passieren. Es ist immer gut zu wissen, was genau die Körpersprache des Hundes aussagt. Wenn man den Hund nicht kennt, dann ist eine gewisse Vorsicht in jedem Falle ratsam.

Anhänglichkeit

Hunde leben normalerweise in einem Rudel. Es ist ganz normal, dass Hunde ungern allein sind und vor allem nicht gern vom Rest ihres Rudels getrennt sein wollen. Hier ist es egal, ob das Rudel nur aus zwei Mitgliedern (Mensch und Hund) oder einer ganzen Familie und mehreren Hunden besteht.

Je mehr man über das Verhalten seines Hundes weiß, desto besser wird das Verhältnis zueinander und das Zusammenleben im Allgemeinen.